Die Studie wird als Verbundprojekt von fünf Universitäten (Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Pädagogische Hochschule (PH) Karlsruhe, Universität Konstanz, Ruhr-Universität Bochum (RUB)) durchgeführt, wobei jede einen eigenen Untersuchungsschwerpunkt innerhalb der Studie aufweist. Gefördert wird die Studie im Auftrag des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
Der thematische Schwerpunkt des KITs liegt auf der Untersuchung des Bewegungsverhaltens. Das UKE fokussiert sich auf die seelische Gesundheit. Die PH Karlsruhe beschäftigt sich mit der Fitness und der Körperkonstitution. Die Universität Konstanz erforscht Umwelteinflüsse und die RUB wie Gedanken und Gefühle im Alltag das Verhalten beeinflussen.
Die Informationen aus der COMO-Befragung können mit den bereits vorhandenen Daten der COPSY- und MoMo-Corona-Studie verglichen werden. Dazu werden in COMO Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 17 Jahren und ihre Eltern online befragt. Diese Online-Umfragen finden jedes Jahr im Herbst der Jahre 2023, 2024 und 2025 statt. Nach der ersten Befragung im Jahr 2023 wurden auch spezielle digitale Fitnesstests per Videomeeting durchgeführt, um besser zu verstehen, wie Kinder aufwachsen. Im Anschluss an die zweite Befragung haben Kinder ab 11 Jahren eine Woche lang einen Akzelerometer getragen, um mehr darüber zu erfahren, wie lange Kinder sitzen, stehen und sich bewegen.
In unserem Fragebogen möchten wir mehr über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen erfahren. Zuerst geht es um soziodemografische Angaben. Das sind Informationen wie Alter, Geschlecht, Schulart und Wohnumgebung. Ebenso interessieren wir uns für die Gesundheit. Wir fragen nach dem allgemeinen Gesundheitszustand und der Zufriedenheit mit dem eigenen Leben. Auch mögliche Gesundheitsprobleme und Erkrankungen (z.B. Corona, Depression, Diabetes) sind Themen der Befragung.
Wir möchten zudem erfahren, wie sich Kinder bewegen, sei es im Alltag, im Verein, in der Freizeit oder in der Schule. Auch der Medienkonsum ist wichtig, insbesondere die Zeit vor Bildschirmen und im Sitzen. Wir erfragen die soziale Unterstützung von Anderen und persönliche Stärken der Kinder und Jugendlichen. Manchmal erleben wir Krisen oder schwierige Zeiten (z. B. Corona-Pandemie). Wir möchten wissen, wie Kinder und Jugendliche diese wahrnehmen.
Alle deine Antworten helfen uns, das Leben von Kindern und Jugendlichen besser zu verstehen und geeignete Unterstützung für ein gesundes und zufriedenes Aufwachsen von Kinder und Jugendliche zu bieten.
Die COMO-Studie baut auf der Datenbasis zwei voran gegangener Studien (COPSY-Studie und MoMo-Corona-Studie) auf, die vor und während der Corona-Pandemie ebenfalls in ganz Deutschland durchgeführt wurden.
Die COPSY-Studie, durchgeführt vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, hat gezeigt, dass die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie schlechter geworden ist. In der MoMo-Corona-Studie, durchgeführt von den Sportinstituten des Karlsruher Institut für Technologie und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, zeigte, dass die Kinder weniger Sport gemacht haben und mehr Zeit vor dem Bildschirm verbracht haben.
Auch viele andere Studien zeigen, dass die Pandemie Kinder und Jugendliche stark belastet hat, besonders wenn sie aus verschiedenen sozialen Gruppen kommen. Deswegen ist es wichtig, zu verstehen, wie die Pandemie die Gesundheit und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen langfristig beeinflusst hat.
In der Förderlinie „Gesellschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie – Forschung für Integration, Teilhabe und Erneuerung“ fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt den Zusammenschluss der beiden Studien um so mit der COMO-Studien weiter wichtige Daten zu erheben.
Wir erforschen gemeinsam, wie körperliche Gesundheit, seelische Gesundheit und Gesundheitsverhalten miteinander zusammenhängen und wie sie sich während und nach der Pandemie entwickelt haben. Wir wollen ganz konkret wissen, was man tun kann, um Kindern und Jugendlichen besser zu helfen, gesund zu bleiben und sich gut zu entwickeln!
Weiterführenden Informationen zur COMO Studie gibt es hier.
Ähnliche Studien des BMFTR zur Forschung zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie findet
man
hier.
Informationen zur MoMo-Studie gibt es hier.
Informationen zur COPSY-Studie gibt es hier.
Der Fokus der Zusammenarbeit mit dem SOKO Institut liegt auf einer professionellen, sukzessiven Feldsteuerung sowie auf dem sensiblen und individuell angepassten Umgang mit der Zielgruppe. Das SOKO Institut zieht für das COMO Projekt die Registerstichprobe und ist für das Probandenmanagement zuständig.
Die Auswertung der Daten läuft auf Hochtouren. Die ersten Ergebnisse sind hier zu finden
Über 6.000 Familien mit Kindern im Alter von 4 bis 17 Jahren aus ganz Deutschland haben an der ersten Welle der COMO-Studie teilgenommen. Besonders viele Teilnehmende kamen aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Von den mehr als 6.000 Familien aus der ersten Befragung haben fast 3.000 Familien auch bei der zweiten Befragung der COMO-Studie mitgemacht.
Die COMO-Studie ist durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) beauftragt. Für die Einladung zur ersten COMO-Studie wurden durch eine zufällige Auswahl über 30.000 Familien aus ganz Deutschland per Post angeschrieben und zur Teilnahme an unserer Online-Studie eingeladen. Die Online-Fragebögen konnten von Oktober 2023 bis Februar 2024 beantwortet werden. Zudem haben über 1.500 Kinder und Jugendliche an einer digitalen Motoriktestung mitgemacht. Für die zweite COMO-Studie (November 2024 – Februar 2025) wurden dann erneut über 6.000 Familien eingeladen, die zur Teilnahme an der Studie zugestimmt haben. Darüber hinaus haben 348 Jugendliche eine Woche lang einen Akzelerometer getragen, der das körperliche Verhalten (Sitzen, Stehen und Bewegung) aufzeichnet.
Sie haben noch Fragen?
Schreiben Sie uns eine E-Mail an como-studie@soko-institut.de
oder rufen Sie uns an unter 0800 5254 500.